Shopify Conversion Rate Optimization 2020: Von der Produktseite bis zum Checkout

Wenn du noch keine intensiven Prozesse zur Steigerung deiner Conversion Rate im Shop durchführst, verschenkst du unheimlich viel Potenzial. Wie sieht dein bisheriger Weg aus, mit dem du deine „Umsätze ranschaffst“? Du kaufst dir Traffic ein und leitest ihn auf deinen Shopify-Store. 0,5 bis 2% deiner Besucher kaufen. 98% verlassen deine Seite wieder. Ohne Transaktion. Damit die Umsätze steigen wird mehr Traffic eingekauft.

Dein Shopify Shop kann mehr. Durch Baugefühl, Daten und der Offenheit zu Veränderungen, wirst du deinen eingekauften Traffic besser zum „konvertieren“ bringen. Das ist nicht nur für dein Unternehmen gut, du tust auch deinen Besuchern einen gefallen. Sie haben dir ihre Aufmerksamkeit geschenkt. Verführe deinen Besucher, damit er gerne bei dir kauft.

Welche Seiten muss ich bei Shopify optimieren?

Es lässt sich nicht pauschal beantworten, ich gebe dir aber ein paar wichtige Hinweise:

  1. Auf welchen Seiten kommen deine Besucher an? In Online-Shops ist es häufig nicht die Startseite, sondern eine Shopify-Collection oder Produktseite.
  2. An welchen Punkten verlierst du im Gegensatz zu besseren Shopify-Stores besonders viele Besucher? Von der „Produktseite“ zum „in den Einkaufswagen legen“ oder im Checkout?
  3. Wie sieht deine Customer-Journey aus? Wo beginnt der Einstieg, wo hört der Kunde auf? Dazu komme ich in dem Artikel nochmal.

Was ist Next-Level Conversion-Rate-Optimierung für deinen Shopify Shop?

Ein erfolgreiches Unternehmen kann an seinen Zahlen gemessen werden. Als wichtigste Kennzahl wird oftmals der Umsatz herangezogen.  Manchmal auch der Gewinn. Um die Conversion-Rate bei Shopify zu steigern, schauen wir uns deine Metriken – die „Spuren“ – an, die deine Besucher hinterlassen. Zum Beispiel:

Und was ist, wenn einige dieser KPIs nicht in Ordnung sind? Das verraten uns die Zahlen und Reportings nicht. Und hier zeigt sich, wer das Spiel der Conversion-Rate-Optimierung wirklich beherrscht. Wie schaffst du es, dass der Besucher deinen Produkten im Shopify Store nicht nur kurze Beachtung schenkt, sondern Gefühle ausgelöst werden? Ja, es ist ein digitaler Flirt. Es sitzt kein emotionsloser Roboter vor dem Bildschirm, sondern ein Mensch mit komplexen emotionalen und kognitiven Vorgängen.

„Nee, meine Produkte sind nur für B2B Kunden gedacht“.

Die Motivation und Gefühle mögen etwas anders sein, aber so viel anders ticket der B2B-Kunde gar nicht. Vielleicht hat er einen cholerischen Chef, der wieder einen Wutausbruch bekommt, wenn der Online-Shop wieder zu lange Lieferzeiten hat und die Produkte dadurch zu spät beim Endkunden ankommen. Das Gefühl beim Einkäufer: Angst vor falschen Entscheidungen.

Die Conversion-Rate deines Shopify Shops lässt sich zwar anhand von Kennzahlen bestimmen, die Optimierung dieser Metriken geht aber tief in die Psychologie und zum Teil in technische Optimierungen.

Was ist Conversion-Optimierung nicht?

Blinder Aktionismus ohne praxisgerechte Grundlage ist keine Conversion steigernde Maßnahme. Dem Geschäftskunden interessiert es herzlich wenig, ob er die 4,95 € Versandkosten spart, wenn er dem Chef sagen muss, dass „die Ware für den Kunden zum wiederholten Male nicht pünktlich ankommt. Aber Chef, dafür haben wir ja die Portokosten gespart.“

Das hilft dir als Shopbetreiber nicht weiter, weil du weniger Umsatz machst. Dem Kunden hilft es auch nicht, denn er zahlt gern die Versandkosten, weil sie ihn überhaupt nicht tangieren und ihn ganz andere Fragen beschäftigen. Er will also nicht möglichst billig kaufen, sondern bei einem vertrauensvollen Online-Shop der zuverlässig liefert.

Wenn du in deinem Shopify Shop die Conversion-Rate steigern möchtest, dann musst du die Störer identifizieren und dafür sorgen, dass nicht an der Relevanz vorbeioptimierst.

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