Wie wird man ein erfolgreicher Coach? Voraussetzungen, Ausbildung, Chancen

Coach werden

Nach 12 Jahren als Marketing Berater und tausenden Stunden Beratertätigkeiten für unterschiedliche Projekte, verrate ich dir jetzt, wie auch du zum erfolgreichen Coach wirst und den Einstieg findest.

Es gibt immer mehr Coaches in Deutschland, deshalb ist eine klare Positionierung und feinstes Online-Marketing der Schlüssel zum hochprofitablen Coaching-Business. Es ist jetzt schnelles Handeln gefragt, damit du den rechtzeitigen Markteintritt schaffst.

Was macht eigentlich ein Coach?

Ein professioneller Coach nimmt in der Regel die Rolle eines Beraters ein. Das heißt er steht beratend zur Seite, ohne selbst die erarbeiteten Aufgaben umzusetzen.

Ein Beispiel

Ein Business Coach für Digitalisierung zeigt dir Schritte auf, wie du dein Unternehmen effizienter ausrichtest, indem du moderne Software einführst. Diese Software soll dir helfen, Kundendaten besser zu verwalten. Bisher wurden die Daten entweder lokal oder auf Papier gespeichert.

Der Berater erklärt dir die Vorteile der cloudbasierten Software und steht dir bei der Implementierung zur Seite. Er selbst installiert die Software jedoch nicht und pflegt sie auch nicht selbst. Das machen entweder externe Dienstleister oder du und deine Mitarbeiter.

Der Vorteil ist, dass er den Blick aus der Vogelperspektive hat. Würde er bei der Installation mithelfen, würde er das große Ganze aus den Augen verlieren.

In welcher Nische möchtest du coachen?

Wie kann ich selbst Coach werden?

Zuerst musst du den Entschluss fassen, dass du mit deinen Fähigkeiten und Kompetenzen privaten Menschen oder Unternehmen weiterhelfen kannst. Deine Zielgruppe wird dir gerne Geld zahlen, wenn du ihnen weiterhilfst.

Um Beratungsdienstleistungen anzubieten, musst du also zwangsläufig etwas gut beherrschen. Lasse dich davon aber nicht abschrecken, meiner Erfahrung nach sind viele Personen zu selbstkritisch.

Es reicht vollkommen aus, wenn du in einer Aufgabe so gut bist, dass du andere beraten kannst. Das kann auch etwas sehr Spezielles sein, zum Beispiel ein kleiner Arbeitsschritt, den du aber wirklich gut kennst und ihn bei Unternehmen deshalb optimieren kannst.

Expertentipp: Vermeide von Anfang an, alle Aufträge zu erhalten, nur um Geld zu verdienen. Definiere stattdessen deine Dienstleistungen und lehne alle anderen Anfragen ab.

Nur dann bist du in der Lage, als Coach immer wieder gute Resultate bei deinem Kunden zu erzielen. Es ist unwahrscheinlich, dass du in vielen Bereichen richtig gut bist, von daher solltest du dich auf deine Kernkompetenzen konzentrieren und nur in diesen Bereichen beratend tätig werden.

Gibt es eine Ausbildung?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie du in den Coaching Markt einsteigen kannst. Ich liste dir einige auf.

Du buchst dir selbst ein Online-Coaching

Es gibt viele Experten, die dir genau zeigen, wie du dir ein eigenes Online Business aufbaust. Um einige zu nennen: Kris Stelljes, Sam Ovens (USA), Said Shiripour oder Karl Ess. Die vier genannten Coaches haben alle ihre eigenen Herangehensweisen und du musst für dich das passende Angebot finden.

So ist Kris Stelljes mit seinem Coaching Programm „Growthfounder Dropsourcing Academy“ im Bereich eCommerce aktiv. Karl Ess konzentriert sich zuletzt immer mehr auf bereits bestehende Unternehmen, die digitalisieren und skalieren möchten.

Du lässt dich ausbilden

In einigen Branchen wirst du zwangsläufig Fortbildungen oder Zertifikate benötigen, um aktiv zu werden. Auch wenn das nicht immer Pflicht ist, gibt es sensible Bereiche, in denen ausschließlich ausgebildete Fachkräfte beraten sollten, Zum Beispiel im medizinischen Bereich oder der Psychotherapie.

Du probierst dich aus

Du kannst dir auch Wissen selbst zusammensuchen und dich ausprobieren. Zum Beispiel bildest du dich weiter, wie man einen Online Kurs erstellt. Wie Online-Marketing funktioniert und wie du verkaufst. Von dieser Variante rate ich dir eher ab, weil es viele Menschen gibt, die in sämtlichen Bereichen schon viel besser als du sind. Und sie können dir das Wissen viel schneller vermitteln.

Quereinsteiger

Viele Coaches die ich kenne, sind Quereinsteiger und haben vorher in anderen Berufen gearbeitet. Vor allem Online-Coaches haben meistens einen Background, bei denen sie sich viel selbst angeeignet haben. Ich kenne beispielsweise einen Berater für Facebook Ads, der fantastische Resultate bei seinen Kunden erreicht und mittlerweile so gefragt ist, dass er sich seine Kunden selbst aussucht. Diese Fähigkeiten hat er sich selbst beigebracht, eine Ausbildung gab es in dieser Zeit nicht.

Wer kann Coach werden?

Die Berufsbezeichnung Coach ist nicht geschützt. Das bedeutet, jeder kann sich so betiteln. Das bietet natürlich niedrige Einstiegsbarrieren, zeitgleich bedeutet es aber auch, dass die Qualität stark schwankt.

Deshalb ist es wichtig, dass du dich durch ein gewisses Qualitätsniveau von anderen Coaches am Markt abgrenzt. In einigen Bereichen solltest du außerdem nur tätig werden, wenn du eine Grundqualifikation und ggfs. Zusatzqualifikationen mitbringst. Das kann im medizinischen Bereich der Fall sein.

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